next generation 2020

Die nächste Generation. Was bedeutet es, die nächste Generation zu sein? Worauf liegt das Augenmerk? Ist dies nicht eine große Verantwortung? Was wird erwartet, wenn wir in die Zukunft blicken? Wie können wir die Zukunft verändern? Gibt es einen Wandel im Kinder- und Jugendtheater? Wie beeinflussen wir diesen Wandel? 10 junge Menschen aus den Bereichen Dramaturgie, Regie, Kultur-, Politik- und Theaterwissenschaft, Tanz, Szenischer Forschung, Medienbildung, Kultur- und Theaterpädagogik wurden aus der bundesweiten Ausschreibung ausgewählt, um ein besonderer Teil des WESTWIND-Festivals zu werden. Sie bilden das diesjährige „Forum Next Generation 2020“ und werden sich intensiv mit diesen Fragen auseinander zu setzen. Gemeinsam werden sie Stücke sehen, erleben, diskutieren, Dinge hinterfragen, zuhören, intervenieren, Blickpunkte setzen, dabei sein, Meinungen sagen und austauschen, mithelfen, lernen, netzwerken und wachsen.

Die Berufsanfänger*innen und Studierenden Carl Babusch, Selma Böhmelmann, Sarah Clemens, Birte Eilbrecht, Merisa Ferati, Sara Gröning, Judith Hesselmann, Stella Konnen, Ruth Ortlieb und Miriam Schmidt werden begleitet von Theaterpädagogin Lisa Catrin Krischker und unterstützt von Pia Böhme.

 

lisa catrin krischker

Leitung Next Generation 2020

Geboren 1989 und aufgewachsen in Recklinghausen, lebt nun in Bochum.
Nach ihrem Abitur und der Ausbildung zur Erzieherin, war Lisa Catrin Krischker Teilnehmerin bei „TheaterTotal“ in Bochum. Anschließend nahm sie das Studium der Theaterpädagogik an der Hochschule Osnabrück auf, welches sie 2015 erfolgreich beendete. Nun ist sie in einem Soziokulturellen Zentrum und Jugendzentrum in Recklinghausen tätig, sowie freiberuflich als Theaterpädagogin, Schauspielerin und Regisseurin in ganz NRW unterwegs. Unter anderem mit Forumtheaterstücken für mensch:theater! und Stückvorbereitungen für das Westfälische Landestheater.
Zu dem ist sie Mitbegründerin des Theaterkollektiv „Theater BoLaWe“ und Sängerin der Kinderrock und Elternpop Band „Kater Kati“.

Carl Maria Babusch

geboren 1996 in Unna. Autor und Dramaturg. Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften. Lebt in Dortmund. Queer.
Bild:privat

Selma Böhmelmann

1996 in Blaubeuren geboren und in Wuppertal aufgewachsen, zog nach ihrem Abitur für einen Freiwilligendienst nach Rumänien. Im Herbst 2019 schloss sie ihr Studium der Kulturwissenschaften und Politikwissenschaft in Lüneburg ab. Absolvierte Hospitanzen und Assistenzen in diversen Bereichen u.a. bei der Schaubühne Berlin, dem Augenblick mal! Festival oder der Volksbühne. Seit April 2020 studiert sie den Master Theaterwissenschaft an der FU Berlin.
Bild:privat

Sarah Clemens

Regieassistentin und Regisseurin aus Neuss. M.A. Theaterwissenschaft und Philosophie an der LMU München. Kurzzeitig als Teamassistentin beim Film. Seit 2016 als Regieassistentin am Theater tätig. Aktuell am Rheinischen Landestheater Neuss - dort u.a. Leiterin des Kinderclubs 2019/20 und Regie-Debüt in Spielzeit 2020/21.
Bild:Hannah Martell

Birte Eilbrecht

studierte Grundschullehramt und Sonderpädagogik an der Universität Bielefeld und absolvierte von 2013 – 2016 ihre Ausbildung zur Theaterpädagogin bei der LAG Spiel und Theater NRW. Seitdem leitet sie Theaterprojekte für Kinder und Jugendliche. Aktuell nimmt Birte an einer einjährigen Tanzausbildung bei Seneca Intensiv in Berlin teil. Als Schauspielerin ist sie beim PISAK Theater e.V. im Klassenzimmer, mit der Canaillen Bagage auf der Straße sowie mit Klio & Konsorten im Bielefelder Bauernhausmuseum zu sehen.
Bild:Josef Bäcker

Merisa Ferati

(*1994) studiert Psychologie im Master an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sie absolvierte 2018 ihre theaterpädagogische Ausbildung an der LAG Spiel und Theater NRW e.V. und inszenierte selbstarbeitete Stücke mit Jugendgruppen, zuletzt am Stadttheater Herford. Schon von klein auf spielte sie in verschiedenen Theaterstücken mit und stand zuletzt beim Theaterstück „Parallele Welten – Krieg. Erinnern“ am Stadttheater Bielefeld auf der Bühne.
Bild: privat

Sara Gröning

Während des Studiums war sie als Performerin in kollektiven Produktionen beteiligt, arbeitete für Festivals und sammelte Erfahrungen im Bereich Theater für junges Publikum. Sie war 2015 Teilnehmerin der Jungen Regie bei den shortacts am Piccolo Theater Cottbus und arbeitet seit 2017 im Festivalbüro des internationalen Festivals für junges Publikum Starke Stücke. Seit 2018 lebt sie in Frankfurt am Main, studiert Dramaturgie und arbeitet als Theatermacherin und Dramaturgin.
Bild:Kristina Maurer

Judith Hesselmann

geboren 1993, studierte von 2013 bis 2018 Politikwissenschaft, Ethnologie und Philosophie in Bremen und Hamburg. 2019 hat sie ihr Masterstudium „Comparative Dramaturgy and Performance Research“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main aufgenommen. 2017 bis 2019 Hospitanzen am Theater Bremen und Kampnagl.
Bild: privat

Stella Konnen

ist ausgebildete Sozialassistentin und Schauspielerin, seit 2016 studiert sie Theaterpädagogik an der Hochschule Osnabrück / Lingen. Sie arbeitet als Theaterpädagogin und Schauspielerin in verschiedenen Projekten / Theatern u.a. bei Mensch:Theater, ein interaktives Präventionstheater für Schüler*innen im Raum Sachsen.
Bild: privat

Ruth Ortlieb

studiert Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2019 war sie beim SPIELART Theaterfestival München für die Öffentlichkeitsarbeit, Social Media und das Jugendprogramm U20 zuständig. 2018 assistierte sie bei RODEO Münchner Tanz- und Theaterfestival. Dazu absolvierte sie Hospitanzen an den Münchner Kammerspielen, dem Residenztheater München und an weiteren Theatern in München, Braunschweig, Ulm und Karlsruhe.
Bild: privat

Miriam Schmidt

(*1992). Studium M.A. Inszenierung der Künste und der Medien in Hildesheim. Forscht über Inszenierungsstrategien von theaterpädagogischen Projekten im Kontext Konflikttransformation. Künstlerische Erfahrungen: Leitung des Türkisch-Deutschen Theaters Hildesheim und des Forumtheaterkollektivs AJRU (Rabat, Marokko), Teil der Probe:Bühne Hildesheim, künstlerisches Mitglied des TPZ Hildesheim.
Bild: Hannah Chodura