next generation forum 2020

WESTWIND 2020 vergibt 10 Theatertreffen-Stipendien an junge Theaterschaffende aus dem deutschsprachigen Raum. Die Ausschreibung richtet sich an Berufsanfänger*innen und Student*innen aus den Bereichen Dramaturgie, Regie, Schauspiel, Performance, Bühnenbild, Kostüm, Bühnenmusik und Musik- und Theaterpädagogik.

Die Stipendiat*innen bilden unter der Leitung der Theatermacherin Lisa Catrin Krischker ihr eigenes Forum next generation. Forumsintern soll die Auseinandersetzung über das Theatertreffen, das Theater für Kinder und Jugendliche, über den eigenen Kunstbegriff sowie Berufsvorstellungen, deren Umsetzung und entsprechende Ziele geführt werden. Zudem besuchen sie alle Inszenierungen, die Veranstaltungen des Rahmenprogramms und nehmen an den Inszenierungsgesprächen teil. Das Theatertreffen versteht sich zudem ausdrücklich als Kontaktstelle zwischen der next generation und bereits etablierten Theaterschaffenden. Hierzu sind verschiedene Formate geplant, welche die aktive Beteiligung der Stipendiat*innen während des Theatertreffens voraussetzen.

Bedingung ist die durchgehende Präsenz vom 02. bis 09. Mai 2020 in Castrop-Rauxel. Die Stipendiat*innen sind zudem verpflichtet, im Anschluss an das Festival bis zum 15 Juni 2020 eine schriftliche Reflexion zum next generation Forum abzugeben, die gegebenenfalls im Rahmen einer Dokumentation in Auszügen veröffentlicht wird.

Das Stipendium umfasst: freien Eintritt zu allen Veranstaltungen des Theatertreffens und des Rahmenprogramms, kostenfreie Unterbringung und Fahrtkostenerstattung bis max. 100,-€ pro Person, Teilnehmer*innenzahl: 10.
Über die Teilnahme entscheidet die künstlerische Leitung des Theatertreffens.

Bewerbungsschluss: 15. Februar 2020

Bewerbung mit Kurzvita und Motivationsschreiben an die Festivalorganisation; Christiane Müller-Rosen,
mueller-rosen@dramatour.de (Maximale Gesamt-Größe des Dateianhanges 4 MB)

Natascha Albert

(*1988 in Moskau) arbeitet freiberuflich als Theaterpädagogin (BuT) und studiert im Master Ästhetische Erziehung und Sonderpädagogik in Köln. Seit 2011 macht sie Theater mit Kindern und Jugendlichen. Ihre Theaterpädagogik-Ausbildung schloss sie 2018 am TPZ Köln ab. Sie hatte viele Jahre Schauspieltraining und -unterricht und arbeitete als Schauspielerin und Regieassistentin.
Bild:privat

Emel Aydoğdu

studierte Szenische Forschung, Moderne und Zeitgenössische Kunst, Kunstgeschichte und Religionswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. 2011 wurde sie für ihren Kurzfilm „Meine Oma, Meine Wurzel, Meine Heimat“ mit dem Sonderpreis der Mercator-Stiftung ausgezeichnet. Seit 2011 erfolgten Inszenierungen am Schauspielhaus Bochum und der freien Szene. 2016 gründete sie das Tanz-Theater-Kollektiv transkript´09. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit dem dokumentarischen, performativen, politischen Tanz- und Sprechtheater. Aktuell läuft ihre Inszenierung "Die Nacht kurz vor den Wäldern" von Bernard-Marie Koltès am Theater Oberhausen.
Bild:privat

Katharina Dittrich

1992 in Gelsenkirchen geboren und in Jena aufgewachsen, machte erste Theatererfahrungen im Jugendtheater Weimar. Es folgte nach der Schule ein FSJ in der Bühnenkunstschule ACADEMY in Berlin. Dort war sie Mitwirkende bei zahlreichen Produktionen und brache dort letzten Sommer ihre erste eigenständige Regiearbeit auf die Bühne. Ebenso spielte sie ein Jahr lang bei den Aktionist*innen im Maxim Gorki Theater. Es folgte ein vierjähriges Studium der Gebärdensprachpädagogik in Berlin. 2017 kehrte sie zu ihren "Wurzeln" zurück und studiert seitdem Theaterpädagogik an der Hochschule Osnabrück.
Bild:privat

Lene Gaiser

Geboren und aufgewachsen in Frankfurt am Main. Studium der Theater- und Rechtswissenschaft sowie Performance Studies in München, Berlin und Stockholm. Währenddessen mehrere Produktionsdramaturgien studentischer Projekte. Assistenzen und Praktika unter anderem am Grips Theater und am Theater an der Parkaue. Derzeit arbeitet sie als Teil der Theatergenossenschaft Traumschüff an Theaterproduktionen im ländlichen Raum.
Bild:privat

Ronja Gerlach

studierte Soziologie, Germanistik und Theaterwissenschaft und absolvierte die berufsbegleitende Grundbildung zur Theaterpädagogin (BuT) am Theaterpädagogischen Zentrum Köln. Durch Assistenzen in verschiedensten Produktionen sammelte sie theaterpädagogische- sowie Regieerfahrungen. Zurzeit arbeitet sie als Theaterpädagogin in einem Projekt mit arbeitslosen Frauen und macht die Aufbauausbildung Theaterpädagogik. Sie ist außerdem Mitgründerin und Leiterin des Jugendclubs „Maulhelden“ am ZEITMAULtheater Bochum, einem Theaterclub zur Kunst- und Kulturförderung von sozial benachteiligten Kindern.
Bild: Daniel Bausch

Li Kemme

machte 2015 den B.A. in Theaterpädagogik (HS Osnabruck) und war im Bereich Jugend- und Seniorentheater tätig. Während dem Studium Figurentheater (HMDK Stuttgart) entwickelte und spielte sie u.a. ein Figurentheater Stück für Kinder ab 4 J. und eine installative Performance um den Versuch Stille zu erzeugen. Derzeit erarbeitet sie mit einer Kommilitonin ein visuelles Theaterstück zum Thema Coolness ab 15 J. für ihren Bachelorabschluss als Performerin*.
Bild:privat

Lisa Catrin Krischker

Nach der Ausbildung zur Erzieherin, war Lisa Catrin Krischker Teilnehmerin bei TheaterTotal in Bochum. Anschließend nahm sie das Studium der Theaterpädagogik an der Hochschule Osnabrück auf, welches sie 2015 erfolgreich beendete. Nun ist sie in einem Soziokulturellen Zentrum und Jugendzentrum in Recklinghausen tätig, sowie freiberuflich in ganz NRW unterwegs. Unter anderem bei mensch:theater! und dem Westfälischen Landestheater.
Bild: Robin Droste

Maria Obermeier

Nach ihrem Abitur absolvierte Maria Obermeier ein Freiwilliges Soziales Jahr am Theater Freiburg. 2016 begann sie ihr Studium der Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen sowie an der Hogeschool voor de Kunsten Utrecht. Während ihres Studiums realisierte Maria Obermeier eigene künstlerische Arbeiten und wirkte an der Organisation studentischer Festivals mit. Sie ist Stipendiatin des KUSS Festivals 2019 und als Regieassistentin in der Region Frankfurt am Main tätig.
Bild: privat

Fabian Rosonsky

1989 in Lutherstadt Wittenberg geboren, studierte Komparatistik und Politikwissenschaft in Berlin. Von 2016 bis 2019 war er Regieassistent am Düsseldorfer Schauspielhaus. Dort und am Theater Regensburg legte er bald erste eigene Arbeiten vor und inszenierte zuletzt u. a. „Rum und Wodka“ von Conor McPherson sowie „Die Leiden des jungen Werther“ von Johann Wolfgang Goethe.
Bild: privat

Ida Tröbs

studiert Theaterwissenschaft und Medienwissenschaft an der Ruhr Universität Bochum. In einem FSJ Kultur am Rheinischen Landestheater Neuss im Bereich Theaterpädagogik und Dramaturgie und in mehreren Hospitanzen sammelte sie Erfahrungen mit Kinder- und Jugendtheater.
Bild: privat

Lena Sophie Weyers

geboren 1994 in Neuss, studiert Germanistik im Master an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Sie absolvierte Regiehospitanzen und -assistenzen bei den Schlossfestspielen Neersen, am tanzhaus nrw und dem Schauspiel Bonn. 2014 – 2016 war sie als Darstellerin im studentischen Ensemble S.U.B.-Kultur tätig, nun arbeitet sie neben dem Studium am Universitätsklinikum Bonn als Schauspielpatientin und schreibt Theaterkritiken.
Bild: privat