33 bogen und ein teehaus
nach dem Roman von Mehrnousch Zaeri-Esfahani
auf Grundlage der Theaterfassung von Caroline Felsmann, in einer Bearbeitung des Theater Bonn

Freitag, 08. Mai., 19 Uhr
Spielort: Stadthalle

Dauer: 90 Minuten
ab 11 Jahren

Regie: Carina Eberle
Spiel: Soraya Abtahi, Martin Aselmann, Steffen Lehmitz, Ramona Suresh
Ausstattung: Karen Simon
Choreographie: Ramona Suresch
Musik: Ögync Kardelen
Dramaturgie & Theaterpädagogik: Angela Merl
Animationsfilm: Esther Janke
Aufführungsrechte: Agentur Susanne Koppe, Hamburg

Iran in den 1980er Jahren. Mehrnousch lebt mit ihrer Familie in Isfahan, ihrer geliebten Stadt, wo die Brücke mit den 33 Bogen sich im Wasser des Flusses Zayandeh Rud spiegeln. Das Leben ist schön, die Träume groß. Mit großer Euphorie wird der Schah gestürzt und alles ist anders. Sanktionen und Bombenhagel bestimmen den Alltag. Die Eltern fassen einen Entschluss. Heimlich und ohne richtigen Abschied begibt sich die Familie auf die Flucht. Poetisch und sinnlich, staunend und mit kindlicher Klarheit beschreibt Mehrnousch die 14 Monate in Ungewissheit, unterwegs in der Türkei und im geteilten Deutschland. Leben heißt nun Überleben und die Träume sind nicht mehr groß, sondern elementar: Selbstbestimmt in Freiheit leben.